2StickAccess
Funktionsweise
Mit 2StickAccess ist die Fernwartung nicht mehr an dafür eingerichtete PCs oder Laptops gebunden. Sie wird durch eine autarke USB-Stick-Nutzung (SEC-Stick) gewissermaßen mobil und überall dort möglich, wo ein Windows-PC mit USB-Schnittstelle zugänglich ist.Um eine Maschinen-Fernbedienung mit zwei Klicks aufzubauen, sind nur noch je ein SEC-Stick auf der Betreiberseite und einer auf der Anbieterseite erforderlich.
So können beispielsweise Anlagen-Inbetriebnahmen durch Einbezug externer Spezialisten vereinfacht und verkürzt werden, oder ein Maschinenprogrammierer holt sich unterstützendes Knowhow vom Maschinenbauer. Für den Verbindungsaufbau sind keine Rechner- oder Netzkonfigurationen nötig. Es wird immer nur ein Programm auf dem jeweiligen SEC-Stick gestartet. Auf den beteiligten Computern selbst finden keine Veränderungen in Daten, Verzeichnissen oder Registry statt. Durch Entfernung des SEC-Sticks ist die Fernwartung auch physikalisch getrennt, ein zusätzliches Sicherheitsmerkmal dieser Lösung.
Den RemoteService24 Fernwartungsdienst kann jeder registrierte Kunde nicht nur zur Fernwartung von Maschinen, sondern auch für andere Fernbedienungs- und Steuerungsaufgaben, etwa von Serverkonsolen, PCs oder Terminals rund um die Uhr nutzen.

Anwendungen
- Zur Inbetriebnahme-Unterstützung von Maschinen und Anlagen
- Teleservice-Aufgaben aller Art
- Einbeziehung von Spezialisten, die unterwegs sind
- Einbeziehung von 2nd/3rd Level-Support eines Dritten
- SoftwareUpdate von PCs, Maschinen u. Anlagen
- Fernbedienung von Terminals
Ablauf einer Fernwartung
- Der Techniker an der Maschine fordert den Remote Service an, indem er seinen RemoteClient-Stick mit dem USB-Port verbindet und die darauf befindliche remoteserviceclient.exe startet.
- Es erscheint ein Fenster mit der Connection-ID und der Trouble-Ticket-Nummer.
- Er ruft das ServiceCenter an und gibt die genannten Kennungen durch.
- Im ServiceCenter nimmt der Techniker seinen ServiceCenter-Stick und startet die remoteservicecenter.exe.
- Im ServiceCenter erscheint nach PW-Eingabe die Aufforderung, den RemoteClient über die Connection-ID auszuwählen. Nach Klick auf „Verbinden“ erscheint das Trouble-Ticket-Fenster.
- Der Techniker im ServiceCenter gibt benannte Trouble-Ticket-Nr. ein und die Fernbedienung (VNC) wird automatisch gestartet. Nun kann der PC des Programmierers am Maschinenstandort remote vom ServiceCenter gesteuert werden.
- Zusätzlich kann ein weiterer Techniker mit seinem ServiceCenter-Stick parallel einbezogen werden.
Features im Überblick
Einfache Bedienung- Keine Installation auf PCs erforderlich
- Keine Eingriffe in beteiligte Netzwerke, nur ausgehende Verbindungen; Proxy-Weiterleitung kann konfiguriert werden
- Standortmobil, Service-Team-fähig
- Kein Bedienungs-Knowhow erforderlich
- Beschleunigte Datenübertragung durch Kompression auf Anwendungsebene (dadurch markant schneller als VPN)
- Zwei-Faktor Autorisierung
- Asymmetrisches Kryptosystem mit ausgefeiltem Schlüsselmanagement SSH2, RSA-Schlüssel (mindestens 1024Bit)
- Verschlüsselung (AES256)
- Keine Fehlverbindungen möglich
- Kein Fremdzugriff von Dritten, keine Malware-Einschleusung (Viren, Würmer, etc.) möglich
Preise
Client- und CenterStick kosten je 125,-€ zzgl. gesetzl. MWSt. Der Fernwartungsdienst RemoteService24 kostet 200,-€ für 3 Jahre bzw. 100,-€ für 1 Jahr.![]() | Datenblatt |

